Namibia gilt als tierreichstes Land auf der Welt und bietet dem Besucher eine große Artenvielfalt, die vom bekannten Großwild bis zu niederen Wirbeltieren und sogar Wirbellosen reicht. Alle Tiere haben sich ihrer Umwelt perfekt angepasst.

Die Namib ist bevölkert von Reptilien und Insekten und verfügt über einen höheren Artenreichtum als alle anderen Wüsten. Vor allem Dünenheuschrecken, Spinnen (Wheelspider), Skorpione, Schlangen, Chamäleons und Eidechsen leben hier. Da es in der Namib so gut wie gar nicht regnet, ernähren sich die Tiere vom Nebel und Morgentau – Blätter, Halme und anderes nahrhaftes Material wird vom Wind aus dem Landesinneren in die Wüste getragen und benetzt. Ein viel beobachteter Überlebenskünstler ist der Schwarzkäfer. Mit seinen langen Beinen streckt er sich dem Nebel entgegen, damit sein gesamter Rückenpanzer Feuchtigkeit aufnehmen kann. Diese rinnt dann an seinem Körper herab und gleitet als Tropfen in sein Maul hinab.

Im Gegensatz zu dem unwirtlichen Lebensraum der Namib leben in den Savannen des Landes unzählige Tiere, die auch in den vielen Nationalparks ein sicheres Zuhause gefunden haben. Hier leben neben den berühmten “Big Five” der afrikanischen Tierwelt – Büffel, Nashorn, Elefant, Löwe und Leopard – mehr als 130 weitere Säugetierarten, denen Sie auf einer Safari-Reise begegnen können.

   
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