Die Geschichte Namibias liest sich wie fast jede Geschichte deutscher Kolonien: Mit einer gewissen Dreistigkeit wurde das Land annektiert, die Bodenschätze abgebaut und zu Beginn des Ersten bzw. Zweiten Weltkrieges schnell verlassen.

Manche Deutsche sind nach den Wirren der Weltkriege hier geblieben oder zurückgekehrt. Ihre Wurzeln sahen sie eher im südwestlichen Afrika als in Mitteleuropa.

Für die Gegenwartsgeschichte ist das interessant, doch offenbart Namibia eine durchaus viel tiefgründigere Geschichtsschreibung, die schon bereits vor mehreren tausend Jahren begann.

Die ersten Spuren hinterließen die Ureinwohner mit ihren bis heute rätselhaften künstlerischen Felsgravuren und -zeichnungen. Viel später dann, mit der Entwicklung der Schifffahrt, nahmen die Europäer das Land für sich ein und entdeckten Namibia als lohnenswerte Kolonie.

Das Zeitalter der Diamantensucher im beginnenden 20. Jahrhundert mündete in der Apartheid der südafrikanische Mandatsmacht bis hin zur Unabhängigkeit, der Proklamation des Staates Namibia und dessen Gegenwart in der globalisierten Welt.

   
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