Das Land der offenen Gebiete, wie Namibia liebevoll genannt wird, mit seinen unentdeckten Landschaften und seiner unberührten Natur, ist ein perfektes und vielfältiges Reiseziel. Die gut ausgebaute Straßeninfrastruktur, die Fülle an planmäßigen Touren und Charterunternehmen und die freundlichen Menschen, die Sie willkommen heißen, werden dafür sorgen, dass Ihr Besuch in Namibia zu einem unvergesslichen Erlebnis wird. Ob Sie auf der Suche nach der perfekten romantischen Abwechslung, dem ultimativen Abenteuer sind oder sich einfach nur in der Tierwelt, der kulturellen Vielfalt und der faszinierenden Landschaft, die die unberührte Schönheit Namibias widerspiegelt, verlieren möchten, mit den folgenden Informationen und Tipps sind Sie bestens gerüstet, um auch die entlegensten Teile des Landes zu erkunden.


Aktuelle Informationen sind über die Internetseite des Auswärtigen Amtes verfügbar

 

Größe: Namibia bedeckt eine Fläche von 824.292 Quadratkilometern (318.259 Quadratmeilen).

Geographische Lage: Namibia liegt an der Südwestküste Afrikas und grenzt im Norden an Angola und Sambia, im Süden an Südafrika und im Osten an Botswana.

Bevölkerung: Etwas mehr als 2,3 Millionen.

Hauptstadt: Windhoek

Offizieller Name: Republik Namibia

Unabhängigkeitsdatum: 21. März 1990

Regierungssystem: Mehrparteiendemokratie

Staatsoberhaupt: Präsident Dr. Hage Geingob seit 2015.

Sprachen: Englisch, Deutsch, Afrikaans, Oshiwambo, Rukwangari, Silozi, Otjiherero, Damara, Nama, Khisan und Setswana

Geld/Kreditkarten

Landeswährung ist der namibische Dollar (NAD). Daneben wird im Alltag auch der südafrikanische Rand als Zahlungsmittel akzeptiert. Beide Währungen sind im Verhältnis 1:1 aneinander gekoppelt. Geldabhebungen sind mit allen gängigen Kreditkarten sowie Maestro-Bankkarten möglich.

  • Lassen Sie sich Bankkarten für den Gebrauch im südlichen Afrika freischalten, sich bei Abhebungen an Geldautomaten keinesfalls helfen oder von Umstehenden ablenken.
  • Behalten Sie aufgrund zahlreicher Betrugsfälle möglichst während des gesamten Zahlungsvorgangs Ihre Karte im Auge, verlangen Sie in Restaurants ein mobiles Kartenlesegerät oder begleiten Sie das Personal zur Kasse.

Einfuhrbestimmungen

Die Einfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von 50.000 US-Dollar möglich, muss ab einem Betrag von 5.000 NAD aber bei Einreise deklariert werden.
Die Ausfuhr ist für Touristen auf den Betrag begrenzt, der eingeführt wurde.
Für Reisen zwischen den Mitgliedern der Southern African Customs Union SACU (Botswana, Lesotho, Namibia und Swasiland) gibt es keine Beschränkungen. 

Das Klima Namibias ist subtropisch – kontinental. Das heißt, dass es sehr trocken und schwül ist. Die Sonnenintensität ist das gesamt Jahr über sehr hoch. Es gibt fast um die 300 Sonnentage im Land.

Namibia gilt als aride Zone – die gefallenen Niederschlagsmengen sind deutlich geringer als die Verdunstungsmengen. Nur der Caprivi-Zipfel im Nordosten hat ein wechselfeuchtes Klima mit zuverlässig hohen Niederschlagsmengen von bis zu 650 mm im Jahr. Während in Deutschland 1.000 mm Niederschlag im Jahr fallen, liegt die Durchschnittsmenge in Namibia bei etwa 250 mm. Der gesamte Regen fällt fast ausschließlich in den Sommermonaten von November bis März in starken Gewitterschauern.

Kalahari und Namib: Feuchte und trockene Wüste

Allgemein gilt für Namibia, dass die Niederschlagsmengen von Nordosten nach Südwesten abnehmen. Durch die Passatwinde des Ostpassats verlieren die Niederschläge auf ihrem Weg in den Westen schon über Südafrika einen Großteil ihrer Wassermengen. Während über der Kalahari noch relativ große Niederschläge fallen, nehmen diese über dem Binnenhochland stark ab. Dadurch bekommt die Namib fast keinen Regen mehr ab.

Teilweise bedeckt von der Namib, einer der trockensten Wüsten der Welt, ist das Klima Namibias im Allgemeinen sehr trocken und angenehm. Die kalte Benguella-Strömung hält die Küste die meiste Zeit des Jahres kühl, feucht und regenfrei. Im Landesinneren fällt der gesamte Regen im Sommer (November bis April). Januar und Februar sind heiß, wobei die Tagestemperaturen im Landesinneren bis zu 40ºC übersteigen können, aber die Nächte sind gewöhnlich kühl. Die Winternächte können ziemlich kalt sein, aber die Tage sind im Allgemeinen warm und recht angenehm.

Das Fazit: Namibia ist das ganze Jahr über ein Reiseziel. Packen Sie einfach entsprechend ein.

Namibias Tier- und Pflanzenwelt ist trotz des Trockensavannen- und Wüstenklimas, welches den größten Teil des Landes bestimmt, sehr artenreich. Wohl auch deswegen hat sich die namibische Regierung den Erhalt der Natur und der in ihr lebenden Tiere als Agenda in der Verfassung des Landes verankert.

Artikel 95 besagt: „Der Staat soll aktiv für das Wohlergehen der Menschen sorgen durch eine Politik, die unter anderem darauf abzielt, Ökosysteme und biologische Vielfalt Namibias zu erhalten, sowohl jetzt als auch in der Zukunft.

Namibia ist damit auf dem afrikanischen Kontinent ein Vorreiter in Sachen Umweltschutz und Artenerhalt. Durch die klimatischen Gegebenheiten bedingt, findet man in Namibia eine Wüstenvegetation vor, die perfekt an die extreme Trockenheit angepasst ist. Aber auch Pflanzen, die in den immergrünen tropischen Wäldern und im Hochgebirge wachsen, tragen zum einzigartigen Naturschauspiel in dem facettenreichen Land bei.

   
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